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Thürkow

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  • Thürkow
  • Todendorf

Bürgermeister

Herr Berthold Falkenau

Anschrift

Dorfstraße 8
17168 Thürkow

Telefon

(01 73) 6 41 36 55

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Geschichte

Das Dorf Thürkow liegt an der Bundesstraße 108 und wurde 1371 erstmals erwähnt. Aus einer Urkunde vom 8. April 1371 geht hervor, dass Thürkow ein Gut der Familie von Sukow war, danach einer Familie von Barold gehörte. 1481 verkaufen diese es an Hermann von Zepelin. Von 1796 bis 1831 war es im Besitz des Domdechanten Hans Graf von Schlitz und 1831 erwarb es Friedrich Graf von Hahn. 1890 kommt es an Wilhelm Blohm.

Das kleine Gutshaus ist ein roter Ziegelbau und gehört seit 1945 der Gemeinde. Es beherbergt auch heute noch Wohnungen und den Kindergarten.

Die schlichte frühgotische Backsteinkirche aus dem 13. Jh. und der Ziegelfachwerkbau des gegenüberliegenden Pfarrhauses stammen von 1762.

Ein geschütztes Narturdenkmal ist der Thürkower Bach, ein natürliches Fließgewässer mit seltenen Pflanzen und Vögeln. Er mündet in den Teterower See. Sehenswert ist ebenfalls das Wasserkraftwerk mit Wasserrad.

Todendorf ist ein Ortsteil von Thürkow und wurde bereits 1304 erwähnt. Die heutige Schreibweise erinnert nicht an einen slawischen Ursprung wie bei den Nachbardörfern (-ow), so das der Ort eine Neugründung deutscher Siedler sein kann. Todendorf kam von der Jördenstorfer Plebanie an das neue Kirchdorf Levitzow. Herren auf Levitzow, Perow und Todendorf waren lange Zeit die Mitglieder der Familie von Levetzow, auch Lowtzow geschrieben. Ab 1796 war Gräfin von Lüttichau , ab 1799 Oberjägermeister Kasper Heinrich von Sierstorpff und ab 1837 Familie Nahmacher im Besitz des Lehngutes Levitzow. Seit etwa 1866 ist Todendorf als selbstständiges Lehngut aufgeführt. In Todendorf ist nicht zu erkennen, dass das Gut in den zwanziger oder dreißiger Jahren aufgesiedelt wurde. An der Landstraße nach Gnoien entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten der neue Schwerpunkt des Ortes.

Das Gutshaus Todendorf wird zu einem deutsch-japanischen Kulturzentrum ausgebaut und trägt heute den Namen "Schloß Mitsuko". Dieses Projekt wurde in Japan der Öffentlichkeit vorgestellt und im Januar 2001 wurde der "Förderverein Deutsch-Japanischer Freundeskreis Todendorf e.V." gegründet. An diesem Kulturprojekt beteiligen sich auch japanische Sponsoren. Der ehemalige Gutspark wird zu einem Japanischen Hain gestaltet.

Im Gasthof "Zur Erbmühle" in Todendorf, mit Gaststube und Saal, findet man zur sportlichen Betätigung auch eine Kegelbahn vor.

Auf dem Weg von Todendorf nach Schwetzin befindet sich auf der linken Seite das Todendorfer-Schwetziner Oser, ein langgestreckter Wallbergzug.